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Inter­view

Inter­view mit einer Legende

Im Gespräch mit Micha­el Hornickel

Bereits in den 60er-Jah­ren erwach­te sein Inter­es­se am Pétan­que in Süd­frank­reich. Spä­ter tin­gel­te er mona­te­lang über die pro­ven­za­li­schen Dör­fer und spiel­te Tur­nie­re. In der leben­di­gen Ber­li­ner Boule­sze­ne der Sieb­zi­ger war er schnell eine Grö­ße. Sein Pétan­que-Leben war schil­lernd und auf­re­gend. So ist es kein Wun­der: Er hat etwas zu erzählen.

Michael Hornickel, 2025

Micha­el Hor­ni­ckel, 2025

Michael Hornickel vor der Kastanie in Berlin

Micha­el Hor­ni­ckel, 1970er Jahre

Micha­el Hor­ni­ckel ist nicht nur ein Zeit­zeu­ge der frü­hen Pétan­que-Sze­ne Deutsch­lands, er war auch der ers­te Deut­sche Meis­ter im Dou­blet­te. Aus sei­ner Feder stammt das ers­te deut­sche Buch über Pétan­que. Es gibt aller­dings noch viel mehr Grün­de, sei­nen Erin­ne­run­gen zu lau­schen – oder sie hier nachzulesen.

Ver­bands­zeug

Es ist als wich­ti­ger Schritt für das bun­des­deut­sche Pétan­que ein­zu­stu­fen, wenn nicht gar als Sen­sa­ti­on: Der DPV ver­öf­fent­licht Plä­ne für ein gro­ßes Bun­des­leis­tungs­zen­trum. Im Lau­fe von fünf Jah­ren sol­len die finan­zi­el­len Mit­tel beschafft wer­den. Der Bau­be­ginn ist bereits für das Jahr 2027 geplant.

Pétanque-Bundesleistungszentrum

Aus den Plä­nen des DPV: ein Pétanque-Bundesleistungszentrum

Bou­le­vard

Bal­last der Technik

Bal­last der Technik

Die Tech­nik ist ein wich­ti­ger Fak­tor beim Pétan­que. Wie macht man es rich­tig? Drei Spie­le­rIn­nen, vier Mei­nun­gen. Wenn das man reicht.

Schieds­rich­ter

Schieds­rich­ter

Die ers­ten Schieds­rich­ter auf deut­schen Boule­plät­zen tauch­ten vor über 30 Jah­ren auf. Zuerst wur­den sie belä­chelt, heu­te bräuch­ten wir mehr.

Fan­ny? Funny!

Pétan­que und KI

Pétan­que und KI

Künst­li­che Intel­li­genz dringt immer wei­ter vor. Nicht so im Pétan­que: Kei­ne Spu­ren von KI sind in unse­rer Sport­welt zu fin­den. Oder gibt’s da viel­leicht mehr als wir ahnen?

Für Pro­fis!

Für Pro­fis!

Die Suche hat ein Ende: End­lich gibt es Kugeln für „Pro­fis“ für klei­nes Geld. Natür­lich ist jede Kugel „per­fekt aus­ba­lan­ciert“. Nicht nur Die­go Riz­zi wird hier zugreifen!

Drückt die Damen!

Drückt die Damen!

Es war nur eine kur­ze Mel­dung des Lan­des­ver­bands — die aber die Psy­che der männ­li­chen Boulis­ten in Hes­sen schwer belas­tet haben dürfte.

Edi­to­ri­al 1/2025: Wor­um es geht

Ver­ge­be­ne Chan­cen der digi­ta­len Öffentlichkeitsarbeit

Ana­lo­ge Therapie

Das bun­des­deut­sche Pétan­que steht im Licht einer brei­ten Öffent­lich­keit. Pri­va­te Sport­ka­nä­le über­tra­gen immer wie­der von inter­na­tio­nal besetz­ten Tur­nie­ren. Auch die öffent­lich-recht­li­chen Sen­der haben den Reiz unse­rer Sport­art ent­deckt: Das Dou­blet­te-End­spiel aus Tra­ve­mün­de wird vor beein­dru­cken­der Kulis­se um 21 Uhr als Flut­licht­spiel live vom NDR-Fern­se­hen gezeigt. Eine tol­le Visi­on – die ich sehr wahr­schein­lich nicht mehr in der Rea­li­tät erle­ben wer­de. War­um ist das so?

Will man die aktu­ell kraft­lo­se, ja, bedrü­cken­de media­le Prä­sen­ta­ti­on mei­nes Sports in unse­rem Land bes­ser ver­ste­hen, dann hilft ein Blick auf zwei Din­ge: Wo kommt unse­re Sport­art hin­sicht­lich ihrer Sicht­bar­keit in den Medi­en her? Was hat sich in die­sem Bereich im Lauf der Zeit verändert?

Der Blick in die Ver­gan­gen­heit wird uns in eine Zeit leben­di­gen Pétan­que-Jour­na­lis­mus füh­ren. Die liegt ein Vier­tel­jahr­hun­dert zurück – und muss jün­ge­ren Boulis­tIn­nen fremd vorkommen.

Anders als damals will der Bun­des­ver­band den Pétan­que­sport heu­te nicht nur in Staat und Gesell­schaft ver­tre­ten, son­dern zusätz­lich auch in den Medi­en. Die Medi­en hat der DPV irgend­wann nach­träg­lich in sei­ne Sat­zung auf­ge­nom­men. Bedau­er­lich nur, dass man dort nie so rich­tig mit­be­kom­men hat, dass die Digi­ta­li­sie­rung bei der Dar­stel­lung unse­res Sports ganz neue Chan­cen bietet.

Franks Pétanque: Editor

Die­ses Edi­to­ri­al wird sich also sowohl einer Rück­schau in die ana­lo­ge Zeit wid­men, als auch mit der heu­ti­gen Situa­ti­on auseinandersetzen.

Das Ergeb­nis die­ser Betrach­tun­gen wird bit­ter aus­fal­len: Das unab­wend­ba­re Ver­schwin­den der Pétan­que-Maga­zi­ne der 1990er Jah­re hin­ter­ließ eine gro­ße media­le Lücke, gegen die der Ver­band in mehr als 20 Jah­ren nie ernst­haft etwas unternahm.

Anstatt das so ent­stan­de­ne Vaku­um mit guten Ideen und Inhal­ten zu fül­len und mit­tels digi­ta­ler Pro­zes­se zu gestal­ten, wur­de kon­zept­los an irgend­was mit Medi­en gebastelt.

Lies die Details im ers­ten Editorial!

Frank Jer­mann

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